Satzung des Sportverein Huldsessen e.V.

& 1: Name des Vereins
Der Verein führt den Namen "Sportverein Huldessen e.V." Er hat seinen Sitz in Huldsessen, 84339 Unterdietfurt und ist in das Vereinsregister eingetragen. 8 2: Mitgliedschaft bei Verbänden
Der Verein ist Mitglied des Bayerischen Landes-Sportverbandes e.V. und erkennt dessen Satzung und Ordnungen an. Die Abteilungen des Vereins können Mitgliedschaft bei ihren jeweiligen Fachverbänden erwerben.
& 3: Zweck des Vereins
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeverordnung 1977 (AO 1977). Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein dem Bayerischen Landes- Sportverband e.V., den Fachverbänden seiner Abteilungen und dem für ihn zuständigen Finanzamt für Körperschaft an. Der Vereinszweck besteht in der Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Sports und wird insbesondere verwirklicht durch: Abhaltung von geordneten Turn-, Sport- und Spielübungen Instandhaltung und Instandsetzung der Sportanlagen und des Vereinsheimes sowie der Turn- und Sportgeräte Durchführung von Versammlungen, Vorträgen, Kursen und sportlichen Veranstaltungen Ausbildung und Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleitern Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. 8 4: Mitgliedschaft Mitglied kann jede natürliche Person werden, die schriftlich beim Vorstand um Aufnahme nachsucht. Die Zahl der Mitglieder ist unbegrenzt. Einzelne Abteilungen können die Zahl ihrer Mitglieder in Eigenverantwortlichkeit begrenzen. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Lehnt dieser den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung an den Vereinsausschuss zu. Dieser entscheidet endgültig. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod. Der dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklärende Austritt ist jederzeit zum Ende des Geschäftsjahres (Kalenderjahr) möglich. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt, in sonstiger Weise sich grober und wiederholter Verstöße gegen die Vereinssatzung schuldig gemacht hat oder innerhalb eines Jahres seiner Beitragspflichtig trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung nicht nachgekommen ist. Über den Ausschluss entscheidet der Vereinsausschuss mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Gegen den Beschluss des Vereinsausschusses ist innerhalb von vier Wochen nach Bekanntgabe die schriftliche Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig. Diese entscheidet alsdann mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf ihrer ordentlichen Versammlung, sofern vorher keine außerordentliche Mitgliederversammlung stattfindet. Wenn es die Interessen des Vereins gebieten, kann der Vereinsausschuss seinen Beschluss für vorläufig vollziehbar erklären. Die Wiederaufnahme eines ausgeschlossenen Mitgliedes ist frühestens nach Ablauf eines Jahres möglich. Über den Antrag entscheidet das Organ, das letztlich über den Ausschluss entschieden hat. Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung vom Vereinsausschuss unter den in c) genannten Voraussetzungen durch einen Verweis oder durch eine Geldbuße bis zum Betrag von 200 € und / oder mit einer Sperre von längstens einem Jahr an der Teilnahme an sportlichen oder sonstigen Veranstaltungen des Vereins oder der Verbände, welchen der Verein angehört, gemaßregelt werden. Die Entscheidung des Vereinsausschusses ist nicht anfechtbar. Alle Beschlüsse sind dem betroffenen Vereinsmitglied mittels eingeschriebenen Briefes zuzustellen. & 5: Vereinsorgane Vereinsorgane sind
a) der Vorstand
b) der Vereinsausschuss
c) die Mitgliederversammlung
8 6: Vorstand
Der Vorstand besteht aus dem
1. Vorsitzenden
2. Vorsitzenden
3. Vorsitzenden, der zugleich das Amt eines Kassiers inne hat
1) dem Schriftführer
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden allein oder durch den 2. Vorsitzenden und 3. Vorsitzenden gemeinsam vertreten (Vorstand im Sinne des 8 36 BGB). Im Innenverhältnis zum Verein gilt, dass der 2. und 3. Vorsitzende nur im Falle der Verhinderung des 1. Vorsitzenden zur Vertretung berechtigt sind. Der Vorstand wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt. Mehrere Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf der Amtsperiode aus, ist vom Vereinsausschuss für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandsmitglied hinzuzuwählen. Der Vorstand führt die Geschäft des Vereins. Im Innenverhältnis gilt, dass der Vorstand zum Abschluss von Grundstücksgeschäften der vorherigen Zustimmung durch die Mitgliederversammlung bedarf. Geschäfte mit einem Geschäftswert bis einschließlich 2.000 € können die einzelnen Vorstandsmitglieder allein in Eigenkompetenz abschließen, bei einem Geschäftswert bis einschließlich 7.000 € ist die Zustimmung der übrigen Vorstandsmitglieder erforderlich. Bei Geschäften mit einem Wert von über 7.000 € ist der Beschluss des Vereinsausschusses, von über 15.000 € der Beschluss der Mitgliederversammlung erforderlich. Die genannten betraglichen Grenzen gelten entsprechend für Kreditaufnahmen. Im Übrigen kann sich der Vorstand eine Geschäftsordnung geben. Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Erlauben es die finanziellen Möglichkeiten des Vereins, können sich Vorstandsmitglieder eine angemessene Vergütung im Rahmen von 8 3 Nr. 26a EstG auszahlen.
8 6: Vereinsausschuß Der Vereinsausschuss setzt sich zusammen aus a) den Mitgliedern des Vorstandes b) den Abteilungsleitern und deren Stellvertretern
b) dem/der Vorsitzenden der Vereinsjugendleitung
c) drei Beisitzern, die von der Versammlung für bestimmte Aufgabengebiete gewählt werden.
Der Vereinsausschuss tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen, ansonsten nach Bedarf oder wenn ein Drittel seiner Mitglieder dies beantragt. Die Sitzungen werden durch den Vereinsvorsitzenden, im Falle dessen Verhinderung durch ein anderes Vorstandsmitglied einberufen. Die Aufgaben des Vereinsausschusses ergeben sich aus der Satzung. Durch Beschluss kann die Mitgliederversammlung weitergehende Einzelaufgaben übertragen. Der Vereinsausschuss fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, außer die Satzung enthält gesonderte Regelungen. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Sämtliche Mitglieder des Vereinsausschusses sind in den Ausschusssitzungen stimmberechtigt, ausgenommen die Stellvertreter der Abteilungsleiter, welche lediglich ein Beratungs-, jedoch kein Stimmrecht haben. Bei Abwesenheit des Abteilungsleiters ist dessen Stellvertreter stimmberechtigt. Wird bei Abstimmungen keine Mehrheit erreicht, ist die Stimme des 1. Vereinsvorsitzenden ausschlaggeben. Scheidet ein Mitglied des Vereinsausschusses vor Ablauf der Amtsperiode aus, ist vom Vereinsausschuss für den Rest der Amtszeit ein neues Ausschussmitglied hinzuzuwählen. Über die Ausschusssitzungen ist ein Protokoll zu führen, das lediglich vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.
8 8: Mitgliederversammlungen
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt, alle 2 Jahre ist eine Generalversammlung mit Neuwahlen abzuhalten. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss stattfinden, wenn dies von einem Fünftel der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe der Gründe und des Zwecks beim Vorstand beantragt wird. Bei Notwendigkeit kann auch durch Beschluss des Vereinsausschusses eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Die Einberufung zu den General- und Mitgliederversammlungen erfolgt eine Woche vor dem Versammlungstermin durch den Vorstand und zwar durch Aushang im Vereinslokal und Veröffentlichung in der Tagespresse. Gleichzeitig ist mit der Einberufung die Tagesordnung bekanntzugeben, in der die zur Abstimmung gestellten Anträge in ihrem wesentlichen Inhalt nach zu bezeichnen sind. Anträge zu sämtlichen General- und Mitgliederversammlungen müssen drei Tage vor dem Versammlungstermin schriftlich beim Vorstand eingereicht werden. Auf diese Frist ist bei Veröffentlichung der Tagesordnung hinzuweisen. Dringlichkeitsanträge kommen nur dann zur Beratung und Abstimmungen, wenn dies die Versammlung mit Zweidrittelmehrheit beschließt. Die General- bzw. Mitgliederversammlung beschließt über den Vereinsbeitrag und sonstige Mitgliederleistungen, die Entlastung der Vorstandschaft, die Wahl der Vorstandsmitglieder und der Vereinsausschussbeiräte, über Satzungsänderungen sowie alle Punkte, die Gegenstand der Tagesordnung sind. Die Generalversammlung beschließt jeweils für zwei Jahre einen zweiköpfigen Prüfungsausschuss, der die Kassenprüfung übernimmt und der Versammlung Bericht erstattet. Die Generalversammlung kann zum Prüfungsausschuss eine dritte Person hinzuzuwählen (Ersatz). Wahl- und stimmberechtigt sind alle Vereinsmitglieder, die am Tage der Versammlung das 18. Lebensjahr vollendet haben. Als Gäste dürfen auch Nichtmitglieder anwesend sein, die jedoch weder Stimm- noch Beratungsrechte haben. Jugendliche Mitglieder haben kein Stimmrecht. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Stimmenmehrheit, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen der Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Eine Änderung des Vereinszwecks erfordert die Zustimmung von neun Zehnteln der stimmberechtigen Vereinsmitglieder. Vor Durchführung von Neuwahlen ist von der Generalversammlung ein dreiköpfiger Wahlausschuss zu bestellen. Dieser Ausschuss bestimmt aus seiner Mitte den Wahlleiter. Bewerben sich mehrere Kandidaten um ein Amt, ist die Wahl geheim (Stimmzettel) durchzuführen. Wird nur ein Kandidat vorgeschlagen, kann per Akklamation (Handzeichen) gewählt werden. Über die General- und Mitgliederversammlungen ist eine Niederschrift aufzunehmen. Diese ist von den anwesenden Vorstandsmitgliedern sowie dem Protokollführer zu unterzeichnen. Die erfolgte Kassenprüfung ist von einem Mitglied des Prüfungsausschusses durch Unterschrift zu bestätigen. Bei Neuwahlen ist die ordnungsgemäße Durchführung vom Leiter des Wahlausschusses zu bestätigen.
8 9: Abteilungen
Für die im Verein betriebenen Sportarten können mit Genehmigung des Vereinsausschusses Abteilungen gebildet werden. Den Abteilungen steht nach Maßgabe der Beschlüsse des Vereinsausschusses das Recht zu, in ihrem eigenen sportlichen Bereich tätig zu sein. Die Abteilungsleiter sowie deren Stellvertreter werden von den Mitgliedern der Abteilungen in eigenen Abteilungsversammlungen gewählt. Die den Abteilungen zugewiesenen Mittel können eigenverantwortlich verwaltet werden. Hierzu können u. a. Hilfspersonen (Kassier, Schriftführer) gewählt und beauftragt werden. Den Abteilungen ist es freigestellt, zur Aufbesserung ihrer finanziellen Mittel gesonderte Beiträge und Aufnahmegebühren (neben dem Grundbeitrag) zu erheben. Die Abteilungen können eigene Satzungen erlassen. Hierzu ist der Beschluss der Abteilungsversammlung erforderlich. Die Satzung ist von sieben Abteilungsmitgliedern zu unterzeichnen. Bezüglich der Versammlungen gelten die Regeln gemäß 8 8 dieser Satzung entsprechend. Die Abteilungen können kein eigenes Vermögen bilden. & 10: Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. & 11: Aufnahmegebühren, Beiträge Jedes Mitglied ist zur Zahlung der Aufnahmegebühren und des Beitrages verpflichtet. Über die Höhe dieser Geldbeträge sowie über sonst von den Mitgliedern zu erbringende Leistungen beschließt die General- bzw. Mitgliederversammlung. Die Mitgliedsbeiträge sind im I. Quartal des Kalenderjahres zu entrichten.
8 12: Ordnungen
Die Mitgliederversammlung kann eine Geschäfts-, Finanz-, Rechts- und eine Jugendordnung beschließen.
& 13: Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck und unter Einhaltung einer vierwöchigen Frist einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. In dieser Versammlung müssen vier Fünftel der Mitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist bei der Einberufung hinzuweisen. In der gleichen Versammlung haben die Mitglieder die Liquidatoren zu bestellen, die dann die laufenden Geschäfte abwickeln und das vorhandene Vereinsinventar in Geld umzusetzen haben. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt dessen Vermögen an die Gemeinde Unterdietfurt, die es unmittelbar und ausschließlich für mildtätige, gemeinnützige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat. Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, welche die in $ 3 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes. & 14: Inkrafttreten
Die Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 10.04.2015 beschlossen. Sie tritt mit Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.

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